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Wie gehe ich mit anormalen Temperaturen während des Betriebs von Leistungstransformatorgeräten um?


Wenn ein Leistungstransformator mit anormalen Temperaturen betrieben wird, sollte der Grundsatz „erst die Ursache ermitteln, ihn dann nach Grad behandeln und schließlich zur Inspektion abschalten“ befolgt werden. Die Priorität besteht darin, die Sicherheit der Ausrüstung zu gewährleisten und eine Ausbreitung des Fehlers zu verhindern.


Schritt 1: Bestimmen Sie schnell die Art und Ursache der Anomalie


  • Parametervergleich: Prüfen Sie, ob der dreiphasige Laststrom ausgeglichen ist. Wenn der Strom in einer Phase deutlich höher ist, kann dies an einer Überlastung oder einem Windungskurzschluss in der Wicklung liegen.

  • Umweltinspektion: Überprüfen Sie, ob der Kühlventilator/die Ölpumpe normal funktioniert und ob der Kühler durch Schmutz blockiert ist. Fällt das Kühlsystem aus, liegt ein Kühlfehler vor.

  • Sichtprüfung: Prüfen Sie, ob Öl aus dem Transformatorgehäuse austritt oder ob an den Buchsen Austrittsspuren vorhanden sind. Wenn ein seltsamer Geruch oder Rauch auftritt, kann dies an einer Beschädigung der inneren Isolierung liegen (z. B. mehrfache Erdung des Kerns oder Wicklungskurzschluss).


Schritt 2: Notfallkühlmaßnahmen bei leichter Übertemperatur

Reduzieren Sie die Last schrittweise, um den Betriebsstrom und den Wärmeverlust zu senken.

Komplette manuelle Inbetriebnahme aller Kühlgeräte.

Entfernen Sie Kleinteile an Heizkörpern und verstärken Sie Belüftung und Sonnenschutz.

Erhöhen Sie die Inspektionshäufigkeit und überwachen Sie kontinuierlich Temperaturänderungen.


Schritt 3: Klassifizierte Abschaltkontrolle

Reduzieren Sie die Last und arbeiten Sie innerhalb einer begrenzten Zeit

Die Temperatur des oberen Öls übersteigt 85 °C oder die Wicklungstemperatur übersteigt 95 °C.

Teilweiser Ausfall des Kühlsystems und unzureichende Wärmeableitung.

Kontinuierlicher und schneller Temperaturanstieg.

Sofortiger Stromausfall und Notabschaltung


Schalten Sie den Transformator sofort ab und melden Sie dies der Versandabteilung, wenn einer der folgenden Fälle auftritt:

  • Plötzlicher starker Temperaturanstieg bei normaler Last und normalem Kühlsystem.
  • Ungewöhnliche Innengeräusche, Brandgeruch, Rauch oder Ölaustritt.
  • Überhitzung und Entladung der Buchsen, rissige Porzellanteile und starke Öllecks.
  • Häufige Auslösung des Hochtemperaturalarms und des Auslöseschutzes.


Schritt 4: Inspektion und Wiederherstellung nach dem Herunterfahren

Nach der Abschaltung der Anlage ist in Zusammenarbeit mit Fachpersonal eine umfassende Inspektion erforderlich:


  • Ölprobenprüfung: Analysieren Sie die gelösten Gase im Öl, um festzustellen, ob eine Wicklungsüberhitzung oder ein Entladungsfehler vorliegt.
  • Elektrische Tests: Messen Sie den Wicklungsisolationswiderstand und den Gleichstromwiderstand, überprüfen Sie den Erdungsstrom des Kerns und lokalisieren Sie die interne Fehlerstelle.
  • Überprüfung der Reparatur: Führen Sie nach dem Austausch der beschädigten Teile (z. B. Kühlventilatoren und Isolierkomponenten) einen Probelauf ohne Last für 1–2 Stunden durch. Erst wenn sich die Temperatur im Normalbereich stabilisiert, kann das Gerät wieder beladen und in Betrieb genommen werden.


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